Urban Futures 2050: Twitter-Highlights

30 05 2011 | Dominik H. | Kategorie: Lebensart, Zukunftsvisionen | 0 Kommentare

Urban Futures 2050
[eigene Bilder]

Griin ist zurück aus Berlin. Wir haben ein paar Tage gebraucht, um all die Eindrücke und Infos zu verdauen – denn die Urban Futures-Konferenz hat uns viele hochkarätige Inputs & Kontakte mit auf den Weg gegeben.

Was uns extrem überrascht hat: Die Urban Futures ist eine Konferenz über Urbanität und, noch spezieller, die Zukunft des urbanen Lebens. Wo wenn nicht hier würden sich die Technik-Nerds und Social Media-Geeks dieser Welt versammeln? Ich hatte Heerscharen von Smartphones, Tabletts und Laptops erwartet, in die unentwegt die Catchphrases der Präsentationen eingetipp und in die Welt hinaus geschickt werden… Aber nix da: Neben dem Veranstalter, der Heinrich-Böll-Stiftung, waren wir von Griin die einzigen, die die Konferenz live bei Twitter begleitet haben.

Kickoff zu Tag 2 der Urban Futures 2050

Die 52 Tweets, die wir in den 2 Tagen rausgehauen haben, sind daher eine einmalige Zusammenfassung der wichtigsten Statements auf der Urban Futures zum Thema Nachhaltigkeit und Mobilität. Und weil Griin ca. 180 Mal mehr Blogleser als Twitterleser hat, wollen wir die Highlights hier nochmal für alle zeigen. Alle Tweets vom 26.-27.05.2011 gibt’s natürlich bei Twitter:

“Ich will die Stromtanksäulen nicht vor den Toren der Energiekonzerne haben, sondern in der Fläche.” Renate Künast
“eMobilität muss dezentral sein. Nicht 4 große Auto- & Energiekonzerne. Ne, da muss Freiheit sein.” Renate Künast
“eMobilität heißt, einen dezentralen Weg zu finden. Wir brauchen vernetzte Mobilität mit e-Autos, Bus, Bahn, Fahrrad & Laufen” Renate Künast
“Die Hamburger stimmen mit dem Pedal ab! Der Wunsch nach dem Ausbau der Fahrradwege ist groß.” Anja Hajduk, ehem. Umweltsenatorin Hamburg
“I don’t like cars. In cities we should get rid of them.” Lari Pitkä-Kangas, Mayor for Consumer Affairs, City Ecology & Development, Malmö
Stadtentwicklungs-Guru Engelbert Lütke Dadrup: “Wir müssen in unseren Städten auf post-fossile Mobilität setzen! #boell
“Umdenken bei den Jungen & Urbanen: Preisbereitschaft für Autos nimmt ab; wer eins braucht, leiht es sich” (Sozialforscher Canzler) #boell
Was sollte die Rolle des Autos im Stadtverkehr sein? “Man nimmt es, wann man unbedingt muss, sonst nicht.” Ruedi Ott, Tiefbauamt Zürich
“Cars = majority of vehicles in cities. But: Public Transport = Majority of People. So we should give most space to public transport!” #boell
“Plädoyer für die Füße: Der Fußweg ist die 1. & letzte Etappe in der Transportkette des ÖPNV” (Ruedi Ott, Leiter Mobilität & Planung, Zürich)
“Städte nachhaltiger zu machen, muss ein demokratischer Prozess sein, an dem die Bürger von vornerein beteiligt sind!” D. Salomon, OB Freiburg
“Energie, die nicht-regenerativ ist, also einmalig ist, muss mehr kosten. Es muss ein Umdenken stattfinden” (Frank Rehme, Metro) #boell
Frank Rehme, Metro: Im Vgl zu 1920 ist jetzt vieles besser: Flugzeug statt Boot, Email statt Post. Aber die Autos sind dieselben… #boell
Philipp Oswalt, Bauhaus Dessau: Wenn wir so bleiben wollen, wie wir sind, müssen wir uns radikal verändern!

Als Intro zur Konferenz wurde übrigens folgendes Video gezeigt, in dem Kinder & Jugendliche erzählen, wie sie sich das Leben in der Stadt 2050 vorstellen:

Weitere Bilder & Berichte aus Berlin folgen in den kommenden Tagen! Wer in Zukunft nichts verpassen will, kann unseren Twitter-Feed abonnieren!


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