Unser Vorsatz für 2012: Die Spreu vom Weizen trennen

03 01 2012 | Dominik | Kategorie: Zukunftsvisionen | 0 Kommentare

Jaja, ich weiß: Gute Vorsätze sind als nutzlos verschrien – weil man sich sowieso nicht dran hält. Wir haben trotzdem einen. Und das ist gut so.

Wir glauben dran, dass es wichtig ist, am Ende des Jahres zurückzusehen – und zu fragen: Was war gut? Was können wir besser machen? Dann nehmen wir uns konkrete Ziele vor. Und wir glauben sogar, dass wir dran bleiben. Der Grund? Du, der kritische Leser! Denn der haut uns die guten Vorsätze in den Kommentaren um die Ohren, wenn wir uns nicht dran halten. Und auch das ist gut so. Aber zurück zu unserem Vorsatz.

Die Zeiten haben sich geändert. Es ist nicht alles gold, was glänzt.
Damals, als wir mit Griin.de angefangen haben, anno domini 2009, war nachhaltige Mobilität noch ein klitzekleines Nischenthema. Da konnte man nicht sonderlich wählerisch sein, was die Themenwahl angeht: Alles, was auch nur im entferntesten mit grüner Fortbewegung zu tun hatte, war ein Hoffnungsschimmer und musste gebracht werden.

Heute, im Jahre des Herrn 2012, sieht das anders aus: “Green Mobility” ist in aller Munde. Und jeder Fahrzeughersteller rühmt sich seiner ach-so-entschiedenen Öko-Strategie. Da ist nicht alles Gold, was glänzt. Und es ist auch nicht alles nachhaltig, was “e” ist. Auch unter den e-Autos gibt es PS-Schleudern (wie den Tesla Roadster) und Leichtgewichte (wie dem Renault Twizy). Es gibt Hybrid-, Brennstoffzellen- und batterie-elektrische e-Autos. Manche meinen sogar, Elektromobilität als Ganzes sei ökologisch gar nicht so sinnvoll. Und andere fragen sich, warum die Erdgas-Autos so untergehen in der aktuellen Diskussion.

Unser Vorsatz für 2012: Näher hinsehen. Und die Spreu vom Weizen trennen.
Wo ist der Unterschied? Was ist grün, was tut nur so? Was sind die Vor- und Nachteile welcher Antriebe? All das sind Fragen, bei denen wir in 2012 noch genauer hinsehen wollen.

Und wir wollen uns dabei nicht von Technologien beschränken lassen. E-Mobilität, Erdgas, effizientere Benziner – alles kann einen Beitrag leisten. Und auch auf das Auto beschränken wir uns nicht: Bikes, ein innovativer ÖPNV, Carsharing-Konzepte – relevant ist, was unser Mobilitätsbedürfnis stillt und dabei die Ressourcen nachhaltig nutzt.

Das ist unser Vorsatz für 2012. Schlagt Alarm, wenn wir das mal vergessen sollten.


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