Testfahrt mit dem SMART Electric Drive |
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Anfang März waren wir auf Griin-Mission in Berlin. Auf dem Programm standen: Eine Konferenz & eine grüne Fototour und außerdem eine Testfahrt mit dem Smart Electric Drive & ein Interview mit dem zugehörigen Produktmanager. Über erstere haben wir bereits berichtet, letztere sind jetzt an der Reihe.
Heute: Der Smart Electric Drive, kurz: Smart ED. Smart war nämlich Hauptsponsor der Konferenz. Und ich muss sagen: Der Smart ED im Kontext einer Konferenz über die Zukunft der Städte? Perfekter Fit! Es fühlt sich extrem urban an, im Smart ED durch Berlin zu fahren. Irgendwie futuristisch, aber irgendwie auch einfach richtig.
Was viele an e-Mobilität unterschätzen: Der direkte Zug, den das Auto durch Druck auf das Gaspedal bekommt. (By the way: Das Wort “Gaspedal” macht bei e-Autos wirklich keinen Sinn mehr: Hat jemand einen passenderen Vorschlag?) Bei einem Benziner, selbst bei Sportwagen, liegt gefühlt immernoch mehr Zeit zwischen dem Drücken des Pedals und der tatsächlichen Beschleinigung, aber beim e-Auto spürt man den Schub direkt & unmittelbar. Das sollte jeder mal erleben, der Angst hat, durch e-Mobilität ginge der Fahrspaß verloren. Aber zurück zum Smart ED.
Das Fahrgefühl des Smart ED lässt sich am besten beschreiben mit Worten wie: wendig, flexibel, leicht, spontan. Gerade im engen Stadtverkehr fühlt man sich so kompakt & spritzig, dass man überall durch, vorbei und hinterher kommt – selbst bei der kleinsten Lücke.
Mit dem kompakten Ausmaß und dem geringen Gewicht geht allerdings einher, dass es dem Smart ED ein bisschen an Power fehlt. Er zieht zwar direkt an, die Beschleunigung bleibt dabei aber relativ schwach. (Das war beim Mercedes F-Cell damals anders) Ich muss aber zugeben: Ich bin bisher auch keinen herkömmlichen Smart gefahren – daher fehlt mir der direkte Vergleich.
Der Smart ED selbst ist ziemlich low-tech: Er hat zwar Radio, Klimaanlage & Co, aber gerade was das E angeht sehr überschaubare (analoge!) Instrumente und einen einzigen elektrischen Fahrmodus:
Ein konsequentes Stadtauto eben. Für was bräuchte das mehr? Im Sitzbereich hat man ein durchaus geräumiges Gefühl, das durch die große Windschutzscheibe verstärkt und um eine gute Übersicht auf den Verkehr ergänzt wird. Dafür wird’s hinten ziemlich eng und ich wüsste nicht, wo Einkaufskisten oder die Flohmarkt-Fünde Platz finden sollen. Der Smart ED selbst findet seinen Platz allerdings überall – und zwar den Parkplatz. Mit diesem kleinen Stadtauto ist tatsächlich jede noch so kleine Lücke machbar: ob längs oder quer spielt da keine Rolle.
Das, was er soll, macht der Smart ED konsequent & glänzend: Ein Stadtauto sein. Nicht mehr, nicht weniger. Fazit: Griin likes Smart ED.

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Oha – Autofahrer mit Hut! Die Sorte kenn ich…
Steht dir aber gut, der Smart ED.
Danke für die Blumen. Es sollte sowieso mehr Hüte auf der Welt geben ;)