Testbericht: Smart e-Bike [VIDEO] |
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[Alle Bilder: Griin-Autorin Sabrina]
Gemeinsam mit dem neuen Smart Electric Drive hat Daimler in Berlin das Smart e-Bike vorgestellt. Die Gelegenheit hat Griin genutzt, das edle Zweirad zu testen – auf einem Innenstadtparkour mit kleinen Offroad-Etappen in Berlin-Kreuzberg.
Ein paar technische Grundlagen & unser kurzes Testvideo zum Smart e-Bike hatten wir schon im letzten Beitrag mit euch geteilt. Damit es auch alle mal gesehen haben, hier unser kleiner Dreiminüter:
Statt technischer Grundlagen & Basics soll es heute aber um das gehen, was am Ende wirklich zählt: Das Fahrerlebnis. Und das ist schon etwas Besonderes:
Privat bevorzuge ich zwar eher die reine Muskelkraft… aber das Smart e-Bike ist schon ein Erlebnis. Wer einen Hang zu gutem Design und hochwertigen (sowie hochpreisigen) Produkten hat, ist in Sachen e-Bike wohl nirgends richtiger als bei Smart. Apple-Fans sollten sich hier also tendenziell mal angesprochen fühlen.
Das Gesamterlebnis beginnt natürlich schon vor dem Losfahren: Design ist zwar immer Geschmackssache, aber die Köpfe der Passanten, die sich auf dem Smart e-Bike permanent nach einem umdrehen, bestätigen meinen Eindruck: Das Teil sieht schon ziemlich geil gut aus.
Das eigentliche Fahrerlebnis beginnt dann mit dem Losfahren: Die Tretkraft-Unterstützung verleiht mir einen enormen Schub – so viel, dass ich von der höchsten Stufe 4 runterschalte auf 2 oder 3, sobald der Spieltrieb ausgelebt ist. Ein bisschen will ich dann schon noch selbst treten – da müssen die vollen 35Nm sein.
Was mir direkt gefällt, ist das Spielt mit der Rekuperation – also der Bremskraft-Rückgewinnung. Mit der linken Bremse, kann man den Radnabenmotor zum Generator machen, indem man sie leicht anzieht: Schnell lohnen sich das Ausrollen auf dem Weg zur Ampel und das Bremsen. Auf diese Weise hatten wir nach 20-minütiger Fahrt weniger als 5% der Batterieladung eingebüßt.
Die Stärke der Bremskraft-Unterstützung kann ich in der Mitte des Lenkers einstellen. Stufen -4 bis -1 stehen für Rekuperation (hier muss ich richtig in die Pedale treten, weil der Radnabenmotor Strom produziert). Stufen 1-4 bestimmen den Boost. Allerdings fällt der Wechsel zwischen den Stufen beim Fahren schwer, immer muss man einhändig fahren und kann nicht auf den Verkehr achten, weil man in die Mitte des Lenker schauen muss – hier wäre es besser gewesen, den Schalter in den Lenkergriff zu integrieren: Rechts die Gangschaltung, links die Tretkraft-Unterstützung.
Schön wiederum ist der Carbon-Antrieb & die iPhone-Integration: Ersterer ersetzt die ölige Kette und garantiert, dass man sich nicht die Finger schmutzig bevor man zweiteres in den Port am Lenker einsteckt. Hierdurch wird das e-Bike dann tatsächlich zum “Smart auf zwei Rädern”.

[Griin im Experten-Gespräch über das Smart e-Bike]
Gut finden wir auch das einfache Handling des Akkus: Mit einem Handgriff ist er zu entnehmen und kann – wie jeder Laptop – überall im Büro oder zuhause geladen werden. In 3 Stunden bei einem Akkustand zwischen 20 und 80 Prozent, in 5 Stunden von 0 auf 100. Durch Alu-Rahmen und -Lenker wiegt das Bike übrigens “nur” 26kg. Das ist in Ordnung für e-Bikes mit Lithium-Ionen Akku. Aber immernoch viel für diejenigen, die ansonsten normale Fahrräder gewohnt sind.
Aber: Wem Preis & Eingewöhnungszeit nicht ausmachen und wer auf Design, Lifestyle & Qualität steht, dem ist das Smart e-Bike definitiv zu empfehlen. Am besten pünktlich zum Sommer.
Im Idealfall kauft man sich dann ab Oktober den Smart electric drive dazu – die beiden passen zueinander wie die Faust auf’s Auge.






Hier ein interessantes Video zum smart ebike: http://www.youtube.com/watch?v=hkoTgP9Q8wc