Forschung: Projekt „Langstreckentauglichkeit“ der Ruhr Universität Bochum erfolgreich abgeschlossen

27 03 2015 | Christian Sauer | Kategorie: Entwicklungen, Serienreifes | 1 Kommentar

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[Foto: Philip Dost / Enesys, Fakultät ET/IT der RUB]

Heute schließt die Ruhr-Universität Bochum ein wichtiges Projekt für die Elektromobilität erfolgreich ab. Es soll wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der E-Auto-Technik liefern.

In den letzten drei Jahren waren 500 freiwillige Testfahrer für die Wissenschaft unterwegs. Alle probierten auf ganz individuelle Weise die E-Autos aus. So erhielten die Projektbeteiligte wie der Zulieferer Delphi in Wuppertal sehr viele Belastungsdaten und vor allem von sehr unterschiedlichen Streckenprofilen und Fahrstilen. Das hilft für die Weiterentwicklung der E-Auto-Technik.

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[Foto: Julia Weiler / Pressestelle RUB]

Mit an Bord war Hochvolttechnik und ein Datenschreiber von Delphi, der die Belastung der Fahrzeugbordnetzte aufzeichnete. Mit Leistungselektronik, Ladesystemen und Hochvoltkabelsträngen von Delphi aus Wuppertal werden heute schon Elektroautos ausgerüstet, doch die Entwicklung der Komponenten geht weiter. Christian Schäfer, Leiter der Vorentwicklung Bordnetze bei Delphi in Europa: „Für E-Autos gilt wie für alle Fahrzeuge: Gewicht runter und den Platzbedarf für die Technik im Auto verringern. Wo wir ansetzten können zeigen die Ergebnisse. Ob wir dabei erfolgreich sind spürt jeder E-Auto-Käufer. Können wir die Kupferleitungen verkleinern, können wir den Energieverbrauch der Systeme verringern, dann hat das positive Auswirkungen auf den Geldbeutel. Auch wir als Zulieferer können also einen Beitrag dazu leisten, dass E-Autos für breite Käuferschichten erschwinglich werden.“  Der Delphi-Standort in Wuppertal ist das europäische Kompetenzzentrum für E-Mobilitätssysteme. Dort werden nicht nur neue Produkte entwickelt, sondern auch die Produktionsverfahren für die neue Leitungs- und Ladetechnik für E-Autos und Hybridfahrzeuge.


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