flinc 2.0: Grün & günstig mobil – auch ohne eigenes Auto

14 08 2012 | Dominik H. | Kategorie: Serienreifes | 0 Kommentare

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Mit flinc werden Autolose mobil und Autobesitzer haben mehr Bares in der Tasche – dazu ist man gemeinsam grüner unterwegs und macht neue Bekanntschaften… das ist, grob gesagt, das Erfolgsrezept. Das Dieburger “Social Mobility Networks” feiert aktuell den Launch der Version 2.0 und hat mit Griin darüber gesprochen, was dabei für die Nutzer rausspringt.

Eines vorneweg: Ich weiß, ich weiß, ich bin spät dran mit diesem Beitrag und entschuldige mich aufrichtig. Doch wie dem auch sei: Hier ist er, der Bericht zum meines Erachtens revolutionären Carsharing-Startup – und unserem Skype-Interview mit dem Gründer Benjamin Kirschner, der uns die Version 2.0 noch vor ihrer Veröffentlichung gezeigt hat:

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“Jede erfolgreiche Social Media-Anwendung stellt eine zentrale Frage”, so flinc-Gründer Benjamin: “Twitter fragt ‘Was denkst du?’ und wir fragen ‘Wo willst du hin?’. Während die Wohin-Frage also jeder für sich selbst beantworten muss, kann man die Wie-komme-ich-dahin-Frage in Zukunft getrost flinc überlassen. Denn die Community bringt euch mehr oder weniger überall hin – egal wann, egal von wo. Denn die flinc-Community wächst und gedeiht – genau wie die Software dahinter und die Benutzeroberfläche davor. Und so kommt es, dass flinc – die Mitfahrgelegenheit 2.0 – die alten Versprechen in der neuen Version besser halten kann denn je:

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Die Grundidee hatten wir bereits im Januar vorgestellt:

Was dabei herauskommt, wenn man mal eben die Megatrends Nachhaltigkeit, Social Media und Carsharing miteinander kombiniert? flinc. flinc ist eine Art Mitfahrzentrale 2.o: Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht oder anzubieten hat, kann Startpunkt, Ziel und Zeitpunkt eingeben und wird dann automatisch benachrichtig, wenn sich ein passender (Mit-)Fahrer gefunden hat. Kennen wir schon von der Mitfahrgelegenheit.de? Ja, aber… Denn im Vergleich zu den bekannten Mitfahrzentralen ist flinc auch für kurze und spontane Fahrten geeignet – und bringt noch ein paar hübsche andere Vorteile mit.

Doch in der neuen Version ist flinc noch einmal wesentlich verbessert worden und schafft es endgültig, die früheren Limitierungen der Mitfahrgelegenheiten zu überwinden:

#1 Sicherheit

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Manche überkommt beim Buchen einer herkömmlichen Mitfahrgelegenheit ein dumpfes Gefühl – schließlich ist der Fahrer unbekannt und man kann seine Zuverlässigkeit nicht einschätzen. Durch die Integration der Sozialen Netzwerke in flinc gelingt es hier, ein Plus an Sicherheit zu bieten: Erstens werden die Fahrer durch die Community bewertet und zweitens kann angezeigt werden, ob & über welche Ecken man gemeinsame Bekannte mit dem Fahrer hat – der Facebook-Integration sei Dank.

#2 Tägliche & regelmäßige Strecken

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Aus dem Verhaten der über 80.000 Nutzer hat flinc herausgefunden, dass ein durchschnittlicher Fahrer 8 Strecken anlegt – und damit bereits die wichtigsten Routen des Alltags abgedeckt sind: Zur Uni, zur Arbeit, zum Sport, zur Freundin – die täglichen Strecken wurden in flinc 2.0 übersichtlich dargestellt und mit einem Schnellzugriff versehen: In nur 2 Klicks kann laut flinc-Gründer Benjamin eine Fahrt angelegt werden.

#3 Spontane Vermittlung – auch während der Fahrt

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Dank einer Live-Karte der aktuellen Fahrer (“flincster”) lassen sich schnell & umkompliziert mögliche (Mit-)Fahrer finden. Und auch seine Weltneuheit hat flinc in der neuen Version weiter verfeinert: Nutzer von Bosch-Navigationsgeräten können sich auf ihren gewählten Routen potenzielle Mitfahrer automatisch anzeigen lassen. Ihnen werden Mitfahrer vorgeschlagen – samt Angabe zum nötigen Umweg & neuer Streckenbeschreibung. Beim Carsharing-Anbieter DriveNow läuft das ähnlich: Soviel Echtzeit gab es noch nie in der Welt der Mitfahrgelegenheiten!

#4 Soziales Mobilitätsnetzwerk

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Auf einmalige Art & Weise hat es flinc geschafft, soziale Netzwerke in das Mitfahrgeschäft zu integrieren. Man kann nicht nur auf einer Live-Karte verfolgen, welche Strecken die Freunde fahren werden. Man kann seine Fahrten & Anfragen auch direkt über Facebook als Status-Update teilen. Das kann dann folgendermaßen aussehen: flinc-Nutzer A: “Fahre gerade auf Party xy”. Antwort von Nutzer B: “Ich will auch hin: Kann ich mitfahren? Auch zurück, da fährt kein Bus mehr….” Worauf A entgegnet “Klar! Dann können wir uns die Kosten teilen & haben beide was davon.”

Aber, aber: Probiert’s am besten selbst aus. flinc ist kostenlos und sehr einfach zu starten! Unsere Empfehlung habt ihr. Hier geht’s lang zu flinc.

[Übrigens: Benjamins Mitgründer Michael Hübl hatten wir auch schon vor dem Mikrofon – siehe Griin-Artikel “Das Ende des eigenen Autos“]


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