Das Ende des eigenen Autos (Teil 2) |
|
Hier die Fortsetzung zu unserem Bericht vom Treffen mit Flinc-Gründer Michael Hübl & seinem Vortrag: Das Ende des eigenen Autos.
Die beiden Gründe dafür, dass die Jugendlichen immer weniger Autos kaufen & fahren sieht Michael also darin, dass Autos erstens zu teuer sind, und zweitens keine emotionale Bindung mehr da ist.
Das Dilemma: Gerade die 18-29-Jährigen sind die Generation mit dem höchsten Mobilitätsbedürfnis aller Zeiten. Wir haben unsere Freunde, unser Arbeit und unsere Reiseziele überall: Eine Mobilität ohne Auto ist nicht möglich. Doch eines können die 18-20-Jährigen – auch mehr als jede Generation zuvor:
Die Sharing-Kultur hat Einzug gehalten. Wir sind es gewohnt, zu teilen. Und in Verbindung mit dem sinkenden Bedürfnis nach einem eigenen Auto bringt uns genau das zur Lösung:
Und das haben wir ja mit Mitfahrgelegenheit & Mitfahrzentrale auch schon gelernt – was beides super Lösungen sind. Doch Michael hatte ein Problem: Die bisherigen Dienste sind auf Langstrecken ausgelegt. Doch er wollte viel seltener von Frankfurt nach Berlin oder von Hamburg nach München. Er will jeden Donnerstag zum Sport zwei Dörfer weiter. Oder spontan zum Kino in der nächsten Stadt.
Und hier kommt Flinc ins Spiel: Als ein neues Verkehrsmittel, das wir alle gemeinsam erschaffen:
Wenn wir unsere Autos, also unsere bestehenden Ressourcen, im täglichen Gebrauch miteinander teilen, könnten wir ein Verkehrsmittel schaffen, dass viel mehr Strecken & viel bessere Zeiten anbietet als der öffentliche Nahverkehr. Und noch dazu könnten wir die gestiegenen Kosten für unsere Autos refinanzieren. Worauf also warten? Was hindert uns daran? Nur eines steht zwischen dem eigenen Auto und kollaborativer Mobilität:
Du. Ich. Wir alle. Denn wir sind “faul, feige und verantwortungslos!” so Michael liebevoll zum ganzen Saal, der sich das irgendwie gerne sagen ließ… Deshalb werde er jetzt etwas tun, was ihm sehr weh tut. Doch er wolle mit guten Beispiel vorangehen: “Deshalb verschenke ich heute mein Auto!”
Und er meint es ernst: Unter flinc.org/auto kann jeder eine gemeinnützige Einrichtung vorschlagen, die das Auto gebrauchen könnte – und am Ende wird es dort verlost.
Der Mann glaubt an die Flinc-Vision! Respekt. Unser Fazit: Griin likes Michael Hübl. Griin likes Flinc.
Und offensichtlich gilt das auch andersrum ;-)





















