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[Bild: Volkswagen AG via autokiste.de]
Quicar heißt das neue Carsharing Konzept von Volkswagen, das in diesem Herbst in Hannover gestartet ist. Flexibel, einfach und günstig.
Die Sache funktioniert ähnlich wie car2go und DriveNow (genauso ähnelt das Bild oben der car2go Flotte vor dem Ulmer Münster: auch in der Kommunikation läuft vieles gleich – aber hey, man muss das Rad ja auch nicht neu erfinden). Wie genau es funktioniert erklärt das Video schneller als ich:
Ein Unterschied zu car2go – es gibt einen Festpreis von 6,- Euro in den ersten 30 Minuten. Car2go hingegen kostet 0,24 Euro in der Minute. Was am Ende aber nicht viel Unterschied macht. Schon eher die Flotte: Gestartet ist Quicar mit 200 Golf Blue Emotion und bald sollen auch andere Modelle verfügbar sein: mit dabei der up!, der Beetle, Golf Cabriolet und Transporter – also für jedes Bedürfnis ist was dabei. Das ist schon ein deutlicher Vorteil gegenüber dem kompakten smart. Aber der Vergleich mit car2go lohnt sich aber nicht immer. Den Leuten in Hannover bringt er herzlich wenig – sie haben jetzt Quicar und können schauen, wie es sich in der Praxis beweist.
Und wie ich das Ganze sehe? Zunächst ein wenig kritisch: mal schaun, ob die Kunden in der Praxis zufrieden sind – in den Kommentaren gibt es bisher genauso Lob, wie Hinweise auf kleine Mängel. Und eigentlich fände ich das alles in Elektro-Flotte (wie in Amsterdam und 2012 in Stuttgart!) wesentlich besser. Und besser wäre auch, wenn es neben Autos mehr Fortbewegungsoptionen gäbe (wie bei mo). Und natürlich ist es (genauso bei car2go und DriveNow) unpraktisch die Autos an Parkplätzen in der Innenstadt zurück geben zu müssen – besonders, wenn man mit den Einkäufen nach Hause fahren will.
Aber (und das ist ein großes ABER): irgendwie ist das auch alles Meckern auf hohem Niveau. Weil ich es im Grunde super finde, das eine weitere Stadt (neben car2go in Ulm und Hamburg und DriveNow in München) eine solche flexible und günstige Carsharing-Möglichkeit bekommt und die Menschen langsam merken, dass Carsharing eine echte Alternative zum eigenen Auto wird. Und das nicht nur wegen der Umwelt: Man darf ja trotz allen kleinen Schwierigkeiten, die das Auto leihen mit sich bringt (kein Auto verfügbar, technische Probleme usw.) nicht vergessen, dass man sich auch viele kleine Schwierigkeiten die ein eigenes Auto macht (Reperaturen, TÜV, usw.), komplett sparen kann. Darum mein Fazit: ja, es könnte noch umweltfreundlicher und noch besser vernetzt sein – aber ehrlich: ich finde es super, dass es es Quicar überhaupt gibt. Viel Spaß, Hannover!













