Carsharing: Opel CarUnity kooperiert mit flinc

24 06 2015 | Christian Sauer | Kategorie: Mobilitätskonzepte | 3 Kommentare

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[Fotos: Opel]

„Wer teilt, fährt besser“ – unter diesem Motto startet ab sofort die neue Opel-Carsharing-Community – kurz CarUnity. Das vom Rüsselsheimer Autohersteller ins Leben gerufene Konzept richtet sich sowohl an Fahrzeugbesitzer als auch an Fahrzeugnutzer.

CarUnity macht es möglich, schnell, einfach und flexibel Autos zur Vermietung anzubieten oder einen Wunschwagen zu mieten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Opel oder um ein anderes Fabrikat handelt. Die CarUnity-App kann ab heute kostenlos im Apple App-Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

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„Mit CarUnity gehen wir einen neuen Weg. Als erster Automobilhersteller bieten wir Carsharing für alle. CarUnity ermöglicht überall in Deutschland individuelle Mobilität – jederzeit und flexibel“, erklärt Opel-Marketingchefin Tina Müller. „Über die kostenlose App können Menschen in Deutschland Autos mieten und vermieten. Das private Autoteilen passt zur Marke, schließlich ist Nahbarkeit einer unserer Markenwerte.“  Carsharing à la Opel hat zahlreiche Vorteile: „CarBieter“ in ganz Deutschland können mit ihren Autos Geld verdienen, „CarMieter“ preiswert Pkw in ihrer Nähe nutzen. Durch CarUnity wird zudem die Auslastung vorhandener Autos erhöht, was Ressourcen schont. Die Benzinkosten werden vom Mieter übernommen. „Alle Beteiligten profitieren von dieser cleveren Carsharing-Idee“, sagt Dr. Jan Wergin, als Direktor Opel Community Carsharing federführend bei der Entwicklung des Konzepts.

Die Vermieter haben es über die App selbst in der Hand zu entscheiden, wer das eigene Auto mieten darf. CarUnity-Nutzer können ihr Auto beispielsweise nur den eigenen Facebook-Freunden oder Personen aus ihrem persönlichen CarUnity-Netzwerk anbieten. Die gesamte Abwicklung erfolgt in wenigen Sekunden über die App.

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Selbstverständlich ist für die vermieteten Fahrzeuge auch der Versicherungsschutz gewährleistet. Die Opel Bank GmbH hat dafür ein umfassendes Paket entwickelt. Der Versicherungsschutz selbst wird vom Versicherer R+V Allgemeine Versicherung AG zur Verfügung gestellt.  Das Marketing für CarUnity konzentriert sich zunächst auf das Rhein-Main-Gebiet und umfasst eine Kooperation mit dem Radiosender FFH, Plakatwerbung an prominenten Verkehrsknotenpunkten wie Hauptbahnhöfen sowie die Ansprache über soziale Netzwerke. Zur Premiere von CarUnity haben bereits viele Privatpersonen, Opel-Mitarbeiter und Händler ihre Autos der Community zur Verfügung gestellt. Auch einige automobile Schätze von Opel Classic sind auf CarUnity zu finden.

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Der Ausbau des Portfolios an Mobilitätsdienstleistungen ist ein wichtiger Baustein des Zukunftsplans von Opel. „Mit CarUnity führen wir frühzeitig junge Menschen an die Marke Opel heran, die zwar mobil sein möchten, aber kein eigenes Auto haben“, sagt Tina Müller. „Es wird in Zukunft immer wichtiger, sich vom reinen Produkthersteller zum Mobilitätsdienstleister mit perfekter Vernetzung zu entwickeln. Nicht nur CarUnity, sondern auch unser neuer persönlicher Online- und Service-Assistent Opel OnStar wird maßgebliche Impulse bei der Digitalisierung der Marke Opel setzen.“  Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung von Mobilitätsdienstleistungen gab Opel zudem bekannt, die Zusammenarbeit mit dem Mitfahr-Netzwerk flinc zu vertiefen. Ab 2016 wird flinc für CarUnity die technologische Plattform stellen, um auch Ride-Sharing über die neue Carsharing-App zu ermöglichen. „Wie bei CarUnity insgesamt, werden wir dabei unseren ganz eigenen Weg gehen“, kündigt Jan Wergin an. Details sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.  Erst vor wenigen Monaten war am Standort Rüsselsheim eine erfolgreiche Pilot-Kooperation mit flinc gestartet worden. „Die Technologie von flinc hat das Potenzial, eine wichtige Rolle bei der Ausweitung des Opel-Angebots an Mobilitätsdiensten in ganz Europa zu spielen“, ergänzt Tina Müller. Wir von griin sind gespannt auf die ersten Erfahrungen mit CarUnity und bleiben dran.


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    3 Kommentare




    1. Steffen M. | 03 04 2016 | 11:54 Uhr

      Hallo Opelaner und Carsharing – App-Anbieter,

      ich würde mein Auto gern vermieten, da ich mein Büro zu Hause habe und sich das Auto mehr alt steht, da ich ja ggf auch mit dem Auto meiner Frau fahren kann.
      Ich sehe da mehr das Problem, dass ich es meiner Kfz Versicherung anzeigen muss, dass ich das Auto an viele andere Fahrer überlassen möchte und die Versicherung deswegen meinen Beitrag imens anheben wird oder eine Überlassung verbietet.

      Die Fragen sind doch:

      Was passiert mit meiner SF, wenn einer mit meinem Auto einen Unfall baut?

      Wer ersetzt den Schaden, wenn der Fahrer zwar eine Fahrerlaubnis hat, aber den Kratzer nicht bezahlen kann oder will?

      Was ist, wenn mit meinem vermieteten Kfz eine Straftat verübt wird, Flucht vom Unfallort und ich habe kein Alibi, weil ich mir in dieser Zeit etwas anderes vorgenommen habe?

      Wie wirkt es sich in steuerlicher und gewerblicher Betrachtung aus, wenn ich als Privatperson oder auch als selbst. Unternehmer mein eigenes Auto (Mittelklasse) zu z.B. 59 EUR pro Tag vermiete?

      Das würde zu mtl. NETTO ca. 600 EUR führen. Und wenn ich beide Autos im Carsharing anbiete, kommt es incl. eigener Nutzung zu ca. 1.000 EUR pro Monat, was ja manche Leute im Monat verdienen. Abzüglich der Kfz Vers. von z.B. 100 EUR je Auto (incl. Vollkasko) bleiben ca. 800 EUR über.

      Als Unternehmer nehme bekomme ich es hin, dass ich diese Beträge über die Bücher bekomme.

      Was aber ist als Privatperson zu beachten, die ich meine Auto nur gelegentlich ins Carsharing gebe?

      Muss ich eine Gewerbeanmeldung machen und meine Einnahmen ans Finanzamt melden?

      Rentiert es sich überhaupt, wenn man doch Kosten für Steuerberater und Gewerbeerlaubnis, wie auch den erhöhten Versicherungs-Beitrag gegen die zu erwartenden (nicht wirklich gesicherten) Tagesmieten rechnet?

      All diese und noch andere Probleme sind als Vermieter des eigenen Autos erst mal für sich selbst zu lösen, bevor man sich am Carsharing beteiligen will.

      Oder haben die Opelaner bereits dafür Lösungen gefunden?

      Ich freue mich auf Ihre Antworten, werte Geschäftsführung von Opel.

      Vielleicht sollten Sie mir einen Job in Ihrem Unternehmen anbieten, wo ich mich um die Beschaffung aller für ein solches Angebot erforderlichen Partner kümmern kann, bevor man mit der Idee an den Markt geht.

      Aber ich weiß ….. dafür haben Sie bereits Ihre eigenen Leute…

      Mit freundlichen Grüßen und für schnellere Zukunftsweisende Technologien

      Ihr Steffen M. aus Dresden
      worldwidetrader at arcor dot de



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