FOCUS ONLINE über Mitfahrzentralen: griin berät als “Experte für alternatives Reisen”

24 04 2013 | Dominik H. | Kategorie: Mobilitätskonzepte | 0 Kommentare

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[FOCUS ONLINE: griin berät zum Thema “alternatives Reisen”. Bild via Flickr]

In den letzten Wochen haben wir ausführlich über die Umwälzungen im Markt der Mitfahrzentralen berichtet. In der Zwischenzeit haben sich auch einige Mainstream-Medien des Themas angenommen. Das HANDELSBLATT beispielsweise hat sich den flinc-Gründer Benjamin Kirschner für ein Interview geschnappt (richtig, so wie wir kurz vorher). Und auch FOCUS ONLINE hat einen Beitrag zum Thema nachgelegt – mit griin als beratenden “Experte für alternatives Reisen”.

FOCUS ONLINE berichtet im Beitrag “Gebühr kostet mitfahrgelegenheit.de Kunden” über die verschiedenen Finanzierungsmodelle von Mitfahrzentralen & Alternativen zum Marktführer – und ließ sich dafür von griin einen kleinen Marktüberblick & Hintergrundinfos über die verschiedenen Anbieter geben. Zum Thema Gebühren wird zitiert:

Dominik Hofmann von „Griin“, der Internetplattform für nachhaltiges Reisen, kann verstehen, warum manche Betreiber nun Gebühren verlangen: „Die Mitfahrzentralen sind technologisch mittlerweile hoch entwickelt und als Vertrauensnetzwerke organisiert.“ So zeigt der Alternativanbieter flinc Fahrer an, die der Mitfahrer kennen könnte. Auch Teilstrecken schlägt das intelligente System vor. „Nur mit Werbeeinnahmen ist das meist nicht zu decken“, sagt Hofmann. Welche der alternativen Plattformen sich jedoch durchsetzten könne, „darüber entscheidet letztendlich der Markt“, erklärt der Experte für alternatives Reisen.

Der ganze Artikel ist frei verfügbar über FOCUS ONLINE.

Auch einige griin-Leser haben sich nach unserer Berichterstattung zu Wort gemeldet – und dabei interessante Aspekte diskutiert. “EX-MFG`ler” beschreibt z.B. ein steuerrechtliches Problem, das mit den neuen Nutzungsbedingungen einhergeht:

Zu allererst wäre hier zu nennen, dass durch das Buchungssystem ein Beförderungsvertrag zustande kommt (siehe neue AGB`s), was einen Fahrer quasi zum Taxifahrer macht. Darüber wird sich der Fiskus sehr freuen, da für Fahrer die Gefahr besteht, eventuelle Einnahmen versteuern zu müssen.

Und griin-Leser “Uwe” stört eine technische Limitierung des neuen Buchungssystems:

Jetzt muss ich bei mitfahrgelenheit.de aber vor der Fahrt schon einen festen Preis für _jeden_ Mitfahrer angeben, egal, ob ich am Ende auch wirklich alle Plätze meines Tickets voll bekomme. Wenn also keine Idealbedingungen eintreten, mache ich entweder miese, oder ich muss den Mitfahrern schon von vornherein einen höheren Preis aufzwingen. Somit ist dieses System für Bahnfahrer extrem ungerecht geworden und soziales Aufteilen der Kosten nicht mehr wirklich möglich!

Vielen Dank, dass ihr euch an der Diskussion beteiligt! Weiter geht’s wie gesagt direkt bei FOCUS ONLINE.

 


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