Ebee: Laternenladen in Berlin

08 09 2014 | Christian Sauer | Kategorie: Mobilitätskonzepte | 1 Kommentar

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[Foto: Ebee]

Die ersten zwei Laternen-Ladepunkte von Ebee Smart Technologies sind letzte Woche in Berlin-Friedenau ans Netz gegangen. Das Berliner Startup demonstriert mit dieser Testinstallation erstmalig auf öffentlichen Straßen, dass Laternenladen so einfach möglich ist, wie das Laden an jeder anderen Ladesäule. Dabei wird die existierende Laternen-Infrastruktur ideal mehrfach genutzt, Laterne und Ladepunkt teilen sich eine elektrische Zuleitung. Wie jede andere Ladesäule enthält der Ladepunkt einen fest installierten Zähler und pilotiert so den Ansatz von Ebee, die technischen Anschlussbedingungen der Verteilnetzbetreiber auch an der Laterne bestmöglich zu erfüllen.

Für Endkunden bedeutet das nichts anderes, als dass kostengünstige Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum langfristig zu günstigen Ladestromkosten führt. Offenheit und Barrierefreiheit machen die gleichzeitige Nutzung von Systemen verschiedener Anbieter mit dem gleichen Equipment leicht und transparent möglich. Ebee bietet so eine weitere Infrastrukturvariante für die Berliner Ausschreibung an. Die Nominierung der erfolgreichen Bieter durch den Senat – seit kurzem mit BMW i3 nun auch elektrisch unterwegs – wird mit Spannung erwartet. Die erfolgreichen Bieter wählen dann Ihre bevorzugte Infrastruktur und die dazugehörigen Lieferanten aus.

Die Ladepunkte sind an der intercharge Roamingplattform von Hubject angeschlossen und so für alle Kunden von Hubject Partnern sowohl per RFID-Karte als auch per App nutzbar. Auf diesem Weg können auch alle Nutzer der App von PlugSurfing die Ladepunkte unkompliziert nutzen. Die Ladepunkte werden mit regenerativer Energie vom Stromanbieter Naturstrom beliefert.


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