Elektrofahrräder in China – das Chaos soll “kontrollierter” werden. |
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[Bild: tagesschau.de]
Während hier in Deutschland das Bewusstsein für Elektromobilität so nach und nach stärker wird, flaut der Riesenboom, der sich in China ereignet hat, schon langsam wieder ab. Elektrofahrräder sind dort eine beliebte und günstige Forbewegungsart – allerdings hat das auch seinen Preis…
Da der chinesische Straßenverkehr, wie die tagesschau.de so schön schreibt, “an sich schon chaotisch” ist, spitzen furchtlose E-Fahrradfahrer die Lage gefährlich zu. Sie kümmern sich kaum um die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h, rasen über Bürgersteige, ignorieren Ampeln oder überladen das Fahrzeug maßlos – wie im letzten Gründonnerstagsvideo zu sehen ist. Besonders fatal: die Fahrzeuge sind unglaublich leise unterwegs. Das hat leider schon zu vielen Verkehrstoten beigetragen, weshalb die chinesische Regierung nun härter eingreift: es soll verstärkt Kontrollen geben und wer die Tempodrosselung an seinem Rad aufgehoben hat, kann damit rechnen, dass es konfisziert wird.
Insgesamt soll der Verkauf von Elektrorädern, selbst nach Abflachen des Booms, in den nächsten Jahren trotzdem noch stetig ansteigen. Auch heute, wo viele kleinere Anbieter schon Pleite gegangen sind, gibt es immernoch 1.200 Elektrorad-Firmen in China. Branchenvertreter Guo meint: “Elektrofahrräder haben eine hervorragende Zukunft, weil China eine Fahrradnation ist. Die Elektrofahrräder werden schrittweise die anderen Räder ersetzen”.
[via tagesschau.de]



