Gründonnerstag: E-Mobil-Berg-Cup in Osnabrück und Heiligenstadt

18 06 2015 | Christian Sauer | Kategorie: Gründonnerstag, Messe & Events | 1 Kommentar

1-BMW i8-Autohaus Walkenhorst
[Fotos: MSC Osnabrück e.V.]

Im Rahmen des 48. Int. Osnabrücker Bergrennens am 1. und 2. August werden rund 30 Elektro-und Hybridautos ihr Potenzial auf der Rennstrecke am „Uphöfener Berg“ präsentieren. Doch bereits Ende Juni geht es in Thüringen nachhaltig den Berg hinauf.

Der Wettbewerb hat sich längst etabliert und ist zu einem festen Bestandteil innerhalb eines der beliebtesten Bergrennen in Europa geworden. Am 1. und 2. August geht es dann wieder darum, in mehreren Trainingssitzungen und drei Wertungsläufen auf der 2,03 km langen Rennstrecke im Kampf gegen die Uhr um den „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“ zu kämpfen. Der Wertungsmodus garantiert dabei allen teilnehmenden Fahrzeugen mit Elektro-und Hybridantrieb eine Chancengleichheit: Der Teilnehmer setzt im 1. Lauf seine eigene Richtzeit und damit den Maßstab für die Geschwindigkeit in den weiteren Läufen. „Wer am Ende die geringste zeitliche Abweichung im Verhältnis zur ersten Auffahrt aufweist, steht oben auf dem Siegertreppchen“, erläutert Organisationsleiter Bernd Stegmann und spricht dabei neben den Fahrern mit leistungsstarken Boliden auch diejenigen automobilsportbegeisterten Piloten an, die mit Fahrzeugen mit eher weniger Leistung an den Start rollen. Es wird erwartet, dass u.a. BMW, Opel, VW, Renault, Citroen, KIA, Mitsubishi, Lexus, Nissan, Mercedes Benz, Smart und natürlich Tesla an den Start gehen werden.

7-Tesla Roadster 2.5-Rafael de Mestre

„Die Vielfältigkeit des Starterfeldes, facettenreich mit den unterschiedlichsten Fahrzeugmarken, aber auch E-Prototypen bestückt, sind ein Garant dafür, die Elektromobilität für ein breites Publikum interessant zu machen“, sagt Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, der im vergangenen Jahr als Teilnehmer mit einem BMW i8 selber am Start war. Dabei erlebte er auch die tolle Atmosphäre im großen E-Zelt, das als Fahrerlager aller E-und H-Fahrzeuge Anziehungspunkt für tausende von Besuchern ist. Schon bei der zweiten Auflage gab es eine große Gemeinschaft der Fahrer der spektakulären Rennfahrzeuge mit den konventionellen Antriebsformen sowie den Aktiven, die im Rahmen des E-Mobil-Berg-Cups an den Start gingen.

4-Opel Ampera-Peter Schaar

Auch bei der 3. Auflage in diesem Jahr soll der positive Trend fortgesetzt werden, Renn- und seriennahe Fahrzeuge mit herkömmlichen und modernen, zukunftsweisenden Antriebsformen in einem Veranstaltungsformat zu vereinen. „Dieser Synergieeffekt weckt das gegenseitige Interesse bei allen Beteiligten. Wir freuen uns, dass die Umsetzung dieses richtungsweisenden Konzeptes zuerst im Osnabrücker Land erfolgt ist“, ergänzt Dr. Stephan Rolfes, Vorstand der Stadtwerke Osnabrück, im Hinblick darauf, dass der E-Mobil-Berg-Cup bisher in Europa einzigartig war.

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Der „E-Mobil-Berg-Cup“ im Rahmen des Int. Osnabrücker Bergrennens hat in 2015 einen Nachahmer gefunden: Im Rahmen des 20. Ibergrennens im Thüringischen Heilbad Heiligenstadt findet am 27. und 28. Juni der dortige „1. E-Mobil-Berg-Cup“ statt. „Mit der Ausweitung auf eine weitere Veranstaltung im Rahmen eines bekannten Automobilsportevents wurde ein wichtiger Schritt getan, die Elektromobilität auch in anderen Regionen Deutschlands durch unser Konzept erlebbar zu machen“, freut sich Manfred Hülsmann und ist davon überzeugt, dass mittelfristig weitere Automobilevents hinzustoßen werden. Die befreundeten Veranstalter aus dem Eichsfeld und dem Osnabrücker Land werden sich bei den Vorbereitungen und insbesondere der Fahrerakquise gegenseitig unterstützen, damit möglichst viele Fahrer mit der Teilnahme an beiden Veranstaltungen auch in die Wertung zum „1. Deutschen E-Berg-Cup“ einfließen.Schließlich sollen die Sieger und Platzierten der erstmals ausgetragenen bundesweiten Meisterschaft für E-und H-Fahrzeuge im Rahmen einer großen Siegerehrung im Herbst dieses Jahres in Osnabrück geehrt werden.


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