Pilotprojekt: BMW testet elektrischen 40-Tonnen-Lkw in München.

23 03 2015 | Christian Sauer | Kategorie: Entwicklungen, Mobilitätskonzepte | 2 Kommentare

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[Foto: Terberg]

Gemeinsam mit dem Logistikpartner SCHERM Gruppe setzt die BMW Group ab Sommer einen rein elektrischen, 40 Tonnen schweren Lkw im Stadtgebiet ein.

Damit ist der Münchner Konzern der erste Automobilhersteller in Deutschland, der einen Elektro-Lkw in dieser Größe für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr nutzt. Das innovative Zugfahrzeug Terberg Typ YT202-EV, 4×2 mit Straßenzulassung kommt ab dem Sommer für Just-in-Time-Materialtransporte im Kurzstreckenbereich zum Einsatz. Achtmal täglich pendelt der Elektro-Lkw künftig zwischen dem Logistikunternehmen SCHERM und dem BMW Werk München und bewältigt eine einfache Strecke von knapp zwei Kilometern. Durch den alternativen Antrieb ist der Lkw CO2-frei im Verkehr, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt unterwegs. Das zeigt sich auch in der Gesamtbilanz im Vergleich zu einem Lkw mit Dieselmotor: 11, 8 Tonnen CO2 wird der umweltfreundliche Laster jährlich einsparen. Das entspricht der Fahrstrecke eines Diesel-Pkws von nahezu drei Mal um die Welt. BMW und SCHERM investieren einen sechsstelligen Betrag in das Pilotprojekt, das zunächst auf ein Jahr angelegt ist. Bewährt sich das Fahrzeug auch im Alltag, soll das Projekt auszugeweitet werden.


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