QUANT e mit nanoFLOWCELL bekommt Straßenzulassung

21 07 2014 | Christian Sauer | Kategorie: Entwicklungen, Zukunftsvisionen | 2 Kommentare

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[Prof. Jens Ellermann (l) und Nunzio La Vecchia; Fotos: nanoFLOWCELL AG]

Nach der Premiere auf dem Genfer Automobilsalon im März hat die QUANT e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL Antriebskonzept nun vom TÜV Süd in München die Zulassung für deutsche und europäische Straßen bekommen.

Die Übergabe des amtlichen Kennzeichens erfolgte an den Entwicklungschef und Technischen Leiter der nanoFLOWCELL AG, Nunzio La Vecchia. „Dies ist ein historischer Moment und ein Meilenstein für unser Unternehmen und vielleicht sogar für die Elektromobilität der Zukunft. Zum ersten Mal fährt ein Automobil voll elektrisch mit Flusszelle auf Deutschlands Straßen. Das Ergebnis aus vierzehn Jahren harter Entwicklungsarbeit haben wir heute auf die Straße gebracht. Das ist ein sehr glücklicher Moment für uns. Wir sind äußerst stolz, dass wir als kleines Unternehmen mit der nanoFLOWCELL eine solch visionäre Technologie entwickeln und schließlich auch umsetzen konnten. Und unsere Entwicklungsreise fängt jetzt erst richtig an“, freut sich La Vecchia über diesen wichtigen Schritt der Unternehmensentwicklung.

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Aktuell arbeitet das nanoFLOWCELL Team mit seinen Partnern bereits mit Hochdruck an der Homologation der QUANT e-Sportlimousine für die Serienfertigung. „Eine Vielzahl an Investoren und Automobilherstellern zeigte sich bereits zur Weltpremiere in Genf sehr interessiert an der neuen QUANT e-Sportlimousine und der nanoFLOWCELL sowie deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Mit der Straßenzulassung für Deutschland und Europa können wir nun mit unseren Partnern in die Detailplanung einsteigen und die Zukunft der Elektromobilität um ein neues, spannendes Kapitel erweitern“, so Technikchef La Vecchia zum Interesse an der innovativen Antriebstechnologie der nanoFLOWCELL AG. „Die Aufmerksamkeit und die positive Resonanz auf die nanoFLOWCELL hat uns dazu veranlasst, aktuell über Investitionsmöglichkeiten in das Projekt nachzudenken, bis hin zu einem möglichen Börsengang. Damit könnten wir noch schneller und intensiver die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Potentiale der nanoFLOWCELL international vorantreiben.

Erste Planungen und Gespräche dazu laufen bereits“, verdeutlicht La Vecchia: „Gerade hier in München, wo andere, namhafte Automobilhersteller für ihr Elektrofahrzeug mit dem Motto ´ERSTER EINER NEUEN ZEIT` werben, freuen wir uns sehr, als Vorreiter ein mit Flusszelle angetriebenes Automobil fahrbar auf öffentlichen Straßen präsentieren zu können, das vollelektrisch solche Performancewerte bei null Emission erreicht. Mit seinen projektierten Leistungswerten von über 350 Stundenkilometern, einer Beschleunigung von 0-100 in 2,8 Sekunden sowie einem Drehmoment von viermal 2.900 NM bei einer Länge von über 5,25 m und einer Reichweite von über 600 km ist die viersitzige QUANT e-Sportlimousine nicht nur wettbewerbsfähig, sondern SEINER ZEIT VORAUS – UND ZWAR SCHON HEUTE“, erklärt Technikchef Nunzio La Vecchia die Zukunftschancen der QUANT e-Sportlimousine in Anspielung an andere Fahrzeuge deutscher Automobilhersteller in Bayern.

„Die Straßenzulassung der QUANT e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL Antriebskonzept ist ein wichtiger Schritt für die nanoFLOWCELL AG. Was als Vision von Nunzio La Vecchia begann, wurde nun Realität. Dass wir bereits vier Monate nach der Weltpremiere in Genf die Straßenzulassung für die QUANT e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL Antrieb in Deutschland und Europa erhalten, zeigt mit welcher Dynamik unser gesamtes Team am Werk ist. Und wir freuen uns darauf, diesen spannenden und erfolgsversprechenden Weg weiter zu gehen“, so Prof. Jens-Peter Ellermann, Vorstand des Verwaltungsrates der nanoFLOWCELL AG. „Wir haben sehr viel vor. Nicht nur in der Automobilindustrie. Das Potential der nanoFLOWCELL ist viel größer. Sei es im Bereich der häuslichen Energie, sei es in der Schifffahrt, der Eisenbahn oder der Luftfahrt. Die nanoFLOWCELL bietet eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten als nachhaltige, günstige und umweltschonende Energiequelle“, so Prof. Jens Ellermann zu der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der nanoFLOWCELL.


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