Infiniti – mit induktivem Laden |
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[Bild va greencarreports.com]
Infiniti, die Luxus Marke von Nissan, will noch vor 2015 einen elektrischen Sedan auf den Markt bringen. Und der soll sogar induktiv geladen werden können.
Wie wir hier schon letztes Jahr geschrieben haben, arbeitet die Forschung auch in Deutschland daran, induktives Laden alltagstauglich zu machen. Auf der IAA, am Stand der Elektromobilität Hessen, konnten wir induktive Ladefelder für Elektroautos mal live sehen.

[alle Bilder: griin-Autorin Sabrina]
Das kabelfreie Laden funktioniert ganz einfach, wie die Bilder zeigen: Ist der Wagen mit den Scheinwerfern direkt über dem Induktionsfeld, fließt Strom und die Lichter gehen an – zieht man ihn weg, ist die Verbindung unterbrochen. Genauso funktioniert es mit dem Elektoauto: steht es über der Ladefläche (am besten: fährt es über die Ladefläche, die in der Straße integriert ist), wird die Batterie geladen.
So wird es auch beim “luxury subcompact electric sedan” funktionieren. Nissan sagt (laut popularmechanics.com), das induktive Laden sei 80-90% effektiv – das ist ein ähnlicher Wert wie beim Laden mit einem Kabel. Mit dem Unterschied, dass das Kabel eben nicht im Weg ist, was in der eigenen Garage zwar nicht so problematisch ist, aber auf Parkplätzen in der Innenstadt. Hier Ladefelder in den Beton zu bauen wäre natürlich sehr praktisch.
[via greencarreports.com]
Und ein kleiner Nachtrag zu Deutschland: hier wird das System u.a. von Mainova und Lufthansa Technik AG in der Praxis getestet um ausführliche Daten über durchschnittliche Fahrstrecken, Standzeiten und Ladezyklen usw. zu erfassen. Wenn der Feldtest die Erwartungen erfüllt, möchte die Lufthansa Technik AG ganz auf Elektrofahrzeuge und induktives Laden umsteigen.
Mal sehen, wann in Deutschland die ersten E-Autos mit der Möglichkeit des induktiven Ladens serienfertig sind…
[mehr Infos mainova.de]















