Greenhorns auf der Tokyo Motor Show

12 12 2011 | Dominik | Kategorie: Entwicklungen | 0 Kommentare

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[via NissanEV]

Gestern ist die Tokyo Motor Show zu Ende gegangen. Die Messe ist zwar weniger groß als die IAA oder der Pariser Autosalon, aber für die japanischen Big Player wie Honda, Mitsubishi und Toyota ist sie quasi die Hausmesse – für die sie sich immer gerne ein paar Premieren aufheben.

Hinter der Autoindustrie in Japan liegt ein hartes Jahr: Zuerst kamen Imageprobleme durch riesige Rückruf-Aktionen (z.B. von Toyota), dann kamen das Erdbeben, der Tsunami und der GAU in Fukushima vom März. Doch scheinbar rappelt sich die Branche langsam wieder auf – und hangelt sich dabei am Thema grüne Technologien entlang.

Und so standen in Japan Plug-in Hybride und Elekromobilität an erster Stelle. Vier von ihnen werden in diesem Video vorgestellt:

Mehr Infos zu den Modellen gibt’s bei der Auto Motor und Sport:

Die amerikanischen und europäischen Autobauer haben sich bei der Tokyo Motor Show weitgehend im Hintergrund gehalten. Ford ist z.B. gar nicht aufgetaucht, GM nur mit einem kleinen Eckstand. Neues aus deutschen Landen gab es unter anderem bei VW und BMW:

Von den Japanern können wir meines Erachtens mindestens zwei Dinge lernen – eines von den Autobauern und eines von den Kunden: Ersteres ist Offenheit der japanischen Hersteller, neues zu probieren. (Eine Karrosserie aus Displays muss es ja nicht unbedingt sein – aber neue Ansätze wie frei drehbare Räder zeigen, dass die Hersteller bereit sind, neue Wege zu gehen.) Am wichtigsten aber ist der Unterschied zwischen Japan und Deutschland auf Kundenseite: In Japan sind grüne Technologien bereits ein relevantes Kaufkriterium – nicht umsonst gehören die Hybride Toyota Prius und Honda Civic in Japan seit Jahren zu den meistverkauften Autos.


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