BMWi Pedelec: das klappt.

09 07 2012 | Sabrina | Kategorie: Entwicklungen | 2 Kommentare


[Bild: bmw-i.de]

Da wir in den letzten Tagen einiges von unseren Erlebnissen mit dem smart ebike berichtet haben (hier und hier), wollen wir auch ein paar Takte zu anderen Pedelecs sagen. Heute gibt’s einen ersten Eindruck vom BMWi Pedelec, dass Ende Juli bei der Olympiade in London eingesetzt werden soll.

Im Bild oben sieht man schon das herausstechende Merkmal: Das Pedelec von BMWi lässt sich zusammenklappen. Das kann – gerade für die urbane Mobilität – schon enorm praktisch sein. Und nicht nur das: Wenn man das Rad im Heck eines BMW i3 verstaut, kann es dort sogar geladen werden. Keine schlechte Idee. Ob’s in der Praxis so viel nützt, wird sich erstmalig an der Olympiade zeigen, wo 200 verfügbare Pedelecs genutzt werden können.


[Bild: via elektrobike-online.com]

Die Daten des BMW i Pedelec Concept

Länge: 1.480 mm
Radstand: 1.080 mm
Rahmen: Aluminium und Kohlefaser (50:50)
Räder: 16 Zoll
Bremsen: Hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten
Schaltung: Dreigang Nabenschaltung
Gewicht: >20 kg
Elektromotor: 42 Volt-Nabenmotor, 250 Watt, 20 Newtonmeter
Motorsteurung: Elektronisch über Drehmoment
Akku: 300 Wattstunden
Ladezeit: 1,5 h (Schnellladung)/4h (Normalladung)
Reichweite: 25 bis 40 km
[technische Daten via elektrobike-online.com]

Ein paar wichtige Unterschiede zum smart ebike fallen hier doch auf: der Elektromotor ist ein bisschen schwächer auf der Brust und zusätzlich beträgt die Reichweite auch nur 25-40km, im Gegensatz zum smart ebike, das bis zu 100km weit kommen kann. Ein anderer wichtiger Punkt: Das smart ebike nutzt die Rekuperation – davon ist hier nirgendwo die Rede.
(wer nochmal in Ruhe vergleichen will – hier sind die Daten des smart ebikes).

Das Design ist wohl Geschmacksache, aber ich finde es in beiden Fällen recht gut gelungen. Dem Pedelec von BMWi bleibt der vermutlich sehr praktische Vorteil des Zusammenklappens, damit passt es in jeden Kofferraum. Das ein oder andere “kleine” Detail (wie z.B. der Preis und der Verkaufsstart) fehlen noch und erstaunlicherweise gibt es keine web-Präsentation – hier ist smart klar im Vorteil, denn all das gibt es bereits beim smart ebike.

Trotzdem: wer zur Olympiade fährt, sollte sich die Testfahrt mit dem Pedelec auf keinen Fall entgehen lassen! (Und auf den Rest warten wir gespannt…)

[via engadget.com]


Info & Share


    2 Kommentare


    1. Jens | 18 10 2012 | 12:06 Uhr

      Auto-Hersteller wie BMW die das Know-How über viele Jahren in Branchen wie diesen haben kann eine “Vertikale-Integration” auch verstanden werden aber auf der anderen Seite gibt es z.B. AEG & Panasonic etc. die total Branchenfremd sind und eBikes/Pedelecs herstellen http://www.bikenest.de/blog/aeg-panasonic-ebike. Über die Innovation und Qualität der Produkte sagt das natürlich nichts aus, jedoch ist man trotzdem irgendwie skeptisch über solche Expansionen.

      Ist derzeit sehr spannend wie sich die eBikes/Pedelecs Branchen entwickeln und wer alles ein Teil vom Kuchen abhaben möchte.



    2. Dominik | 21 10 2012 | 18:55 Uhr

      Danke für die Infos + den Link. Ist tatsächlich interessant, wer jetzt alles auf den Zug mit aufspringt. Wenn sich die Welt der Mobilität damit ein bisschen weiter vom Oligopol entfernt (viele Abnehmer, wenige Anbieter) und vielseitiger wird, bin ich darauf echt gespannt!

      griin.de



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